Die Aufgabe war eigentlich ganz einfach: Für einen Verein sollte ein Rundschreiben an alle Mitglieder gemacht werden. Die Adressdaten dazu lagen in einem OpenDocument Spreadsheet vor (ODS). Der Brief war eine einzige Seite A4. Als Liebhaber von OpenSource haben wir dazu natürlich im ersten Ansatz OpenOffice verwendet. Ist auch nicht die erste Aufgabe dieser Art, die
sie und ich zu lösen hatten. Aber: Es gestaltete sich dieses Mal besonders wiederspenstig. Und langwierig: Alleine bis die Briefe in OpenOffice aus der Vorlage und den Adressdaten (ca. 650 Datensätze) erstellt wurden, vergingen zwei Stunden. Und weil ein Fehler drin war, gleich nochmal zwei Stunden. Dann sollte alles in ein PDF, damit es der Dienstleister bequem drucken und versenden kann. Das dauerte dann nochmal ein paar Stunden und brach kurz vor Ende mit einem nicht weiter definierbaren Fehler ab.
Ihr wurde es dann zu bunt. Also ein Windows XP in einer
VirtualBox gestartet, das da drin installierte Microsoft Office 2008 angeworfen und der Serienbrief war bis zum fertigen PDF eine Sache von weniger als einer Stunde. Und das, obwohl Sie zum allerersten Mal ein Microsoft Office 2008 in der Hand hatte.
Leider keine Loorbeeren für OpenOffice. Bei der Erstellung von (technischen) Präsentationen habe ich damit auch immer wieder meine Schwierigkeiten. Und bisher leider keine Zeit gefunden, die Präsentationsvorlage der Firma nach
beamer zu portieren.