...ist vorbei. Heimfahrt, im Zug irgendwo zwischen Stuttgart und Ulm. Entspannter Event, war schon richtig, dass ich Urlaub genommen habe. Selbst die Temperaturen haben gepasst. Lockere 34 Grad im Schatten und das die ganze Woche. Abends angenehme Wärme, um bis weit nach Mitternacht draussen zu sitzen und kühles Bier oder auch leckeren Rotwein zu genießen.
Ein paar Ideen und daraus resultierende Aufgaben haben sich ergeben. Ein neuer Flyer für die
GUUG soll her. Und eine Vorlage für Plakate. Brauche ich nicht alleine zu machen, für die fachlichen Details leisten wir uns seit kurzem ja eine marketingerfahrene Pressereferentin. Gemeinsam werden wir das schon irgendwie hin bekommen.
Was sonst noch: Weniger
hacking kids als auf CCC-Veranstaltungen, weniger Schlipsträger als auf Systems etc. Der Nerdfaktor war trotzdem recht hoch. Irgendwie ist das immer eine ganz eigene Mischung aus Business und Hacking-Event. Wir am
GUUG-Stand haben eher für ein geselliges Beisammensein interessanter Linux-Gesichter gesorgt. Kaffe und kalte Getränke, funktionierendes Netzwerk, Massagestuhl (vom
Linux Hotel). Uns gegenüber zwei bezaubernde junge Damen der
Medienoffensive Baden-Wuerttemberg. Mit dem nicht sehr aufregenden Job, Vorbeilaufende dazu zu animieren, ihre Mailadresse für einen Newsletter abzugeben. Sie wirkten trotzdem zufrieden.
Hotel war brauchbar. Leider kann ich mit Klimaanlage nicht schlafen und die Fenster konnte man nur einen Spalt breit öffnen. Eines je Zimmer. Anstatt schlafen war also nur Terasse mit Wein oder Bier möglich. Entsprechend kurz waren die Nächte. Anregend auch die Gespräche am
social event. Weniger anregend der schwache Durchsatz und vor allem die hohe Latenz an den beiden Zapfhähnen. Zweihundert tagsüber in der Hitze darbende Techniker sind am Abend eben besonders durstig. Schade, dass der Veranstalter das offenbar nur mäßig berücksichtigt hat... Ebenfalls schrecklich war das Studentenessen am
AKK-Fest der
KaLUG. Gelungen dafür die Debian Sarge Releaseparty mit Ausschnitten aus Toy Story, die die einzelnen Release Names von Debian zu erläutern versuchten.
Merke: Bei einer Ansammlug zufällig zusammengewürfelter Menschen ist immer eine Nase dabei, die besonders nervt. Ich habe halt auch so meine Probleme mit Dummschwätzern, Dampfplauderern und Quasselstrippen. Alles vereint in einer Person kann besonders nerven. Er war halt auch noch ziemlich jung. B., R. und ich sind uns allerdings einig, dass sich das im Alter nicht wesentlich bessern wird.
Vorträge habe ich so gut wie keine besucht, war nichts wirklich brauchbares dabei. Gut war die Keynote des freien Vortragsprogramms von
Jimmy "Jimbo" Wales, Begründer von
Wikipedia. Darin ein paar Verbreitungszahlen, ein paar Blicke hinter die Community. Und ein unterhaltsamer Redner. Die restlichen Vorträge habe ich nicht zu Ende gehört. Entweder, weil der Redner schlecht war, das Thema sich im Abstract interessanter las als es am Ende war oder der Raum überfüllt und überhitzt war, so dass ich nach 5min gegen den Schlaf ankämpfen musste.
Danke an den IBM-Stand, der mir zwischendurch mit einem Netzteil für mein Notebook aushalf, das habe ich nämlich zuhause vergessen. Gleiches an Michael vom Linux-Hotel. Dank dem Internet-Cafe der
KaLUG war das vergessene Netzteil sehr leicht zu verschmerzen. Mal sehen, ob ich zum nächsten Event Mitte Oktober in Hamburg dann schon
Solaris auf meinem
X31 am Laufen habe. Eines der Ziele für die nächsten Wochen.
OpenSolaris wird so schnell nicht in einer brauchbaren Form zur Verfügung stehen, fürchte ich...
Note to self:
Gentoo probieren. Unbedingt.
Und jetzt zerfließe ich weiter, der Abteilwagen hier hat nämlich keine Klimaanlage und mit offenem Fenstern ist es böse laut
:-(