Zum Probehören ist mir kürzlich eine CD im APE-Format rein geschneit. Beigepackt ein CUE-File. Klar, im ersten steckt die Musik, im zweiten die Schneidemarken. Dummerweise kann ich mit APE nicht besonders viel anfangen und mit der ganzen Platte am Stück erst recht nicht. Also die beinahe unendliche Werkzeugliste des Linux-Landes bemühen.
Kurze Websuche (ich nutze neuerdings
Yahoo! dafür) ergibt die passende Seite im
Ubuntuusers Wiki. Aha, es ist also ein Format namens
Monkeys Audio. Unter Linux scheinbar selten, aber immerhin ein offenes Format. Auf der Seite auch die Download-Links zum Windows-Tool und zum zugehörigen Linux-Patch, damit das Ding auch mit Pinguinen kompiliert. Bis hierher klappt die Anleitung prima.
Kleiner Bug im Wiki (Darstellung): Im
<monkey_audio>/Source/Shared müssen in der Datei
CircleBuffer.h zwei
inline-Statements korrigiert werden. In beiden Zeilen einfach
CCircleBuffer:: rausschmeißen, speichern, und
make ist glücklich. Es entsteht das Binary
mac. Damit kriegt man aus dem APE ein WAV, anschließend wird das WAV in Einzelteile zerlegt und in OGG umgerechnet:
stief@evora:~/tmp$ mac bla.ape bla.wav -d
stief@evora:~/tmp$ bchunk -w bla.wav bla.cue bla
stief@evora:~/tmp$ for i in bla??.wav ; do ffmpeg -i $i -aq 70 `basename $i .wav`.ogg ; done
Die IDv3-Tags schreibe ich dann aber doch lieber mit
EasyTAG...